<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Help Blog</title>
	<atom:link href="http://www.help-ev.de/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.help-ev.de/blog</link>
	<description>unser Name ist Programm.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Oct 2011 20:08:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
		<item>
		<title>Japan sieben Monate nach dem Tsunami – Eindrücke einer außergewöhnlichen Projektreise (Teil 2)</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-2/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berthold Engelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nothilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Flut]]></category>
		<category><![CDATA[Ishinomaki]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tohoku]]></category>
		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=1089</guid>
		<description><![CDATA[Help-Nothilfekoordinator Berthold Engelmann reiste Mitte Oktober 2011 nach Japan, um sich ein Bild vom Stand der Help-Projekte in Japan zu machen. Im zweiten Teil seines Blogs trifft er viele Überlebende des Tsunamis mit ihren traurigen Geschichten und sieht, dass sich die Region nur langsam erholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/erinnerungen_der_tsunami-opfer.jpg" title="Freiwillige Helfer haben Erinnerungen aus den Häusern der Tsunami-Opfer gesammelt." class="thickbox" rel="singlepic490" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/490__240x240_erinnerungen_der_tsunami-opfer.jpg" alt="erinnerungen_der_tsunami-opfer" title="erinnerungen_der_tsunami-opfer" />
</a>
Help-Nothilfekoordinator Berthold Engelmann reiste Mitte Oktober 2011 nach Japan, um sich ein Bild vom Stand der Help-Projekte in Japan zu machen. Im zweiten Teil seines Blogs trifft er viele Überlebende des Tsunamis mit ihren traurigen Geschichten und sieht, dass sich die Region nur langsam erholt.<span id="more-1089"></span><strong></strong></p>
<p><strong>7.000 Haushalte leben in Containern</strong></p>
<p><strong> </strong>Heute lebt Hiroyuki &#8211; wie 7.000 andere Familien in Ishinomaki &#8211; in einer der vor der Stadt errichten Container-Siedlungen. Alles solide gebaut und mit Heizungen, Bädern und Küchen ausgestattet. Aber es sind eben nur Container, in denen jede Person durchschnittlich 8 qm bewohnt. Mit kleinen Topfpflanzen vor den Eingängen, versuchen die Bewohner, ihre triste Siedlung etwas schöner zu gestalten.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/abe_taheko_mit_ihrer_tochter.jpg" title="Abe Taheko, 76, mit ihrer Tochter in der Containersiedlung." class="thickbox" rel="singlepic488" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/488__240x240_abe_taheko_mit_ihrer_tochter.jpg" alt="abe_taheko_mit_ihrer_tochter" title="abe_taheko_mit_ihrer_tochter" />
</a>
&#8220;Trotzdem sind wir dankbar, denn wenigstens konnten wir nach sechs Monaten aus dem Evakuierungszentrum, einer Turnhalle, in der wir mit 150 anderen Menschen seit dem Tsunami leben mussten, in diesen Container ziehen,“ erzählt uns die 76-jährige Abe Taheko, die wir in der Siedlung treffen. Zusammen mit Ihrer 53-jährigen Tochter Miyako  und deren beiden Kindern im Alter von 18 und 20 Jahren wohnt sie nun in einem Container von 35 Quadratmetern.  „Und besonders danken wir JEN und Help, denn in den sechs Monaten im Evakuierungszentrum hat uns die Suppenküche von JEN sehr geholfen. Und dank der Basisausstattung für unsere Containerwohnung können wir nun wieder einen normalen Haushalt führen“, erzählen mir die beiden. Mit Unterstützung von Help konnte JEN 1.100 Haushalte in den Containern mit einer Basisausstattung aus Matratzen, Decken, Töpfen, Geschirr, Reinigungsmitteln und allem, was man so in einem kleinen Haushalt benötigt, ausstatten. Mit der Unterstützung von anderen Gebern erreichte JEN sogar alle der 7.000 Haushalte in den Containern von Ishinomaki.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/familien_leben_in_wohncontainern.jpg" title="7.000 Familien in Ishinomaki leben noch in Wohncontainern." class="thickbox" rel="singlepic491" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/491__240x240_familien_leben_in_wohncontainern.jpg" alt="familien_leben_in_wohncontainern" title="familien_leben_in_wohncontainern" />
</a>
Denn wie Hiroyuki und Abe hatten die Bewohner der Küstenstädte nur 50 – 70 Minuten, um sich zu retten. Dabei verloren die meisten alle ihre Habseligkeiten. Auch Abe erzählt mir, wie sie den Moment des Tsunami erlebte: „Wir hatten Glück, denn wir vier waren zusammen zuhause, als das Erdbeben passierte. Unser Haus blieb zunächst unversehrt, aber ich wusste sofort, dass da noch etwas nachkommen würde. Wir beschlossen deshalb, in ein hohes Schulgebäude in der Nähe zu fliehen. Hier waren wir in Sicherheit, aber was wir unter uns sahen, werde ich nie vergessen“, erzählt sie. „Ertrinkende Menschen trieben vorbei, zum Teil eingeschlossen in ihren Fahrzeugen. Wir versuchten mit Holzlatten einige der Vorbeitreibenden zu retten, aber die Gewalt des Wassers war einfach zu stark.“ Ihre jüngere Schwester und zwei ihrer Cousinen starben in einem Küstenort in der Nähe.</p>
<p><strong>25 Meter hohe Welle</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/parkplatz_in_onagawa.jpg" title="Auf diesem 25 Meter über dem Meer gelegenen Parkplatz starben 70 Menschen, die sich vor dem Tsunami sicher fühlten." class="thickbox" rel="singlepic498" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/498__240x240_parkplatz_in_onagawa.jpg" alt="parkplatz_in_onagawa" title="parkplatz_in_onagawa" />
</a>
Am nächsten Tag fahren wir an der Küste der Halbinsel Oshika entlang auf dem Weg zu einem weiteren Projekt von JEN und Help. Auch hier das gleiche Bild der Zerstörung. Die rund 10.000 Bewohner der  Halbinsel lebten fast ausschließlich vom Fischfang, aber alle Fischerdörfer und die gesamte Infrastruktur dafür wurde zerstört. Am meisten beeindruckte mich die kleine Stadt Onagawa, wo vor dem Tsunami 5.000 Menschen lebten. Hier entwickelte der Tsunami seine ganze Kraft mit einer 25 Meter hohen Welle, die tief ins Landesinnere eindrang. Wir stehen auf einem Plateau etwa 20 Meter über dem Meeresspiegel, wohin sich etwa 70 Menschen nach der Tsunami-Warnung geflüchtet hatten. Ein vermeintlich sicherer Platz, denn die Welle tötetet alle Flüchtlinge selbst in dieser Höhe.</p>
<p>Unter uns liegt friedlich der Pazifik, fast ohne Wellen. Ein 5-stöckiges Betongebäude liegt noch immer auf der Seite. Was hier am 11. März geschehen ist, kann ich mir nicht vorstellen. Onagawa wird wohl nicht mehr aufgebaut werden.</p>
<p><strong>Mit dem Boot gegen den Tsunami</strong></p>
<p>In Ayukawa, dem Hauptort von Oshika, haben JEN und Help zur Unterstützung der Fischer und ihrer Familien verschiedene Projekte gestartet, die mich sehr beeindrucken. Fast alle der Bewohner leben wie in Ishinomaki in Containern. Nicht nur ihre Häuser wurden zerstört, sondern auch die gesamte Infrastruktur in Form von täglich benötigten Dienstleistungen oder Geschäften. Das einzige, was manche Fischer retten konnten, sind ihre Boote, da sie nach der Tsunami-Warnung der Welle entgegen fuhren. Eine mutige Entscheidung, aber sie rettete nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre wichtigstes Arbeitsmittel. Da aber die Netze und Hafenanlagen kaputt sind und die Kühlhäuser nicht mehr funktionieren, bringt ihnen das im Moment auch nicht viel.</p>
<p><strong>Erste Schritte in eine bessere Zukunft</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/ladenstrasse_in_ayukawa.jpg" title="In Ayukawa baut Help eine Ladenstraße für 16 Händler und Dienstleister." class="thickbox" rel="singlepic495" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/495__240x240_ladenstrasse_in_ayukawa.jpg" alt="ladenstrasse_in_ayukawa" title="ladenstrasse_in_ayukawa" />
</a>
Um einen ersten Schritt in Richtung Normalität zu gehen, haben JEN und Help, finanziert von der Commerzbank, dem Hilfswerk der deutschen Lions und der Audio AG, zusammen mit den örtlichen Gewerbetreibenden einen Plan entwickelt, wie sich die Wirtschaft in Ayukawa langsam wiederbeleben lässt. Es entstehen zunächst zwei große Gebäude mit jeweils einer Ladenstraße und je acht kleinen Gewerben wie Fischhändler, Friseur, Lebensmittelhändler, Sushi-Laden etc. Sogar ein Tourenanbieter für Touristen möchte dort neu beginnen, denn vor dem Tsunami war Oshika auch ein beliebtes Ausflugsziel. Alle Läden wurden in einer offenen Ausschreibung vergeben und es wurden vor allem Händler und Dienstleister aufgenommen, die bereits vorher in Ayukawa tätig waren und die nun für die Versorgung der Bevölkerung wichtig sind. So sollen nicht nur die Gewerbe gefördert, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung gesichert werden. Der 23-jährige Tatsuya Henmi wird hier einen Laden für Trockenfisch eröffnen: „Ich setze damit unsere Familientradition fort. Mein Vater hatte hier im Ort vor dem Tsunami einen Fischladen. Der Laden wurde aber zerstört, mein Vater beim Tsunami schwer verletzt. Er starb im Mai dieses Jahres auch als Folge der Verletzungen. Nun möchte ich sein Werk fortsetzen und zunächst meine Mutter und mich versorgen können“, sagt er mir. Am 11. November wird die Ladenstraße fertig gestellt sein und die ersten Geschäfte sollen einziehen. In einem weiteren Projekt unterstützen wir die Fischer beim Knüpfen von Netzen. Alles erste Schritte in eine bessere Zukunft.</p>
<p><strong>Deutsch-Japanische Solidarität</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/netze_fuer_fischer.jpg" title="Gemeinsam mit den Fischern stellen die Freiwilligen von JEN neue Netze her." class="thickbox" rel="singlepic503" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/503__240x240_netze_fuer_fischer.jpg" alt="netze_fuer_fischer" title="netze_fuer_fischer" />
</a>
Ich verlasse Ishinomaki am nächsten Tag zwar voll mit Eindrücken der schockierenden Bilder, die ich gesehen, und der Geschichten,  die ich gehört habe, aber auch mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, den mir die Japaner mit Ihrer Gelassenheit und Ihrem Willen, den Wiederaufbau selbst in die Hand zu nehmen, gegeben haben. Und ich bin froh gesehen zu haben, dass jeder Euro, der in der Welt für die japanischen Erdbebenopfer gesammelt wurde, hier dringend gebraucht wird und auch bei den Menschen ankommt. Auch wenn es Jahre dauern wird, bis hier wieder Normalität einkehrt. „Wir sind froh über die Hilfe und Solidarität aus Deutschland und hoffen, dass wir uns irgendwann einmal revanchieren können“, bedankt sich Hiroyuki bei mir. „Solltet Ihr in Deutschland einmal eine Katastrophe haben, sind wir sofort zur Stelle, um Euch zu helfen.“</p>
<p><a title="Japan sieben Monate nach dem Tsunami (Teil 1)" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-1/">Hier können Sie den ersten Teil der Projektreise Japan lesen</a>.</p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-61-1089">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-2/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-503" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/netze_fuer_fischer.jpg" title="Gemeinsam mit den Fischern stellen die Freiwilligen von JEN neue Netze her." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="netze_fuer_fischer" alt="netze_fuer_fischer" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_netze_fuer_fischer.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-502" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/zerstoerungen_in_ayukawa1.jpg" title="Zerstörungen in Ayukawa" class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="zerstoerungen_in_ayukawa1" alt="zerstoerungen_in_ayukawa1" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_zerstoerungen_in_ayukawa1.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-501" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/zerstoerungen_in_ayukawa.jpg" title="Zerstörungen in Ayukawa" class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="zerstoerungen_in_ayukawa" alt="zerstoerungen_in_ayukawa" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_zerstoerungen_in_ayukawa.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-500" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/taishi_endo_und_tatsuya_henmi.jpg" title="Der freiwillige Helfer Taishi Endo und der Fischhändler Tatsuya Henmi vor der Ladenstraße in Ayukawa." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="taishi_endo_und_tatsuya_henmi" alt="taishi_endo_und_tatsuya_henmi" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_taishi_endo_und_tatsuya_henmi.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-499" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/scheckuebergabe_an_jen.jpg" title="Scheckübergabe von Commerzbank Vorstand Markus Beumer an Nobuyuki Mori von JEN." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="scheckuebergabe_an_jen" alt="scheckuebergabe_an_jen" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_scheckuebergabe_an_jen.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-496" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/meterhohe_schuttberge.jpg" title="Meterhoch türmen sich die Schuttberge an der ganzen Küste." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="meterhohe_schuttberge" alt="meterhohe_schuttberge" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_meterhohe_schuttberge.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-495" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/ladenstrasse_in_ayukawa.jpg" title="In Ayukawa baut Help eine Ladenstraße für 16 Händler und Dienstleister." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="ladenstrasse_in_ayukawa" alt="ladenstrasse_in_ayukawa" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_ladenstrasse_in_ayukawa.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-494" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/ladenstrasse_in_ayukawa-2.jpg" title="Am 11. November wird die neue Ladenstraße fertig gestellt." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="ladenstrasse_in_ayukawa-2" alt="ladenstrasse_in_ayukawa-2" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_ladenstrasse_in_ayukawa-2.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-493" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki.jpg" title="Hiroyuki Kogure in seinem Haus in Ishinomaki." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki" alt="hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-492" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/hiroyuki_kogure_erzaehlt.jpg" title="Hiroyuki Kogure erzählt von seinen Erlebnissen beim Tsunami." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="hiroyuki_kogure_erzaehlt" alt="hiroyuki_kogure_erzaehlt" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_hiroyuki_kogure_erzaehlt.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-491" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/familien_leben_in_wohncontainern.jpg" title="7.000 Familien in Ishinomaki leben noch in Wohncontainern." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="familien_leben_in_wohncontainern" alt="familien_leben_in_wohncontainern" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_familien_leben_in_wohncontainern.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-490" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/erinnerungen_der_tsunami-opfer.jpg" title="Freiwillige Helfer haben Erinnerungen aus den Häusern der Tsunami-Opfer gesammelt." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="erinnerungen_der_tsunami-opfer" alt="erinnerungen_der_tsunami-opfer" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_erinnerungen_der_tsunami-opfer.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-488" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/abe_taheko_mit_ihrer_tochter.jpg" title="Abe Taheko, 76, mit ihrer Tochter in der Containersiedlung." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="abe_taheko_mit_ihrer_tochter" alt="abe_taheko_mit_ihrer_tochter" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_abe_taheko_mit_ihrer_tochter.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-489" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/berthold_engelmann_mit_familie.jpg" title="Nothilfekoordinator Berthold Engelmann mit einer Familie in der Containersiedlung." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="berthold_engelmann_mit_familie" alt="berthold_engelmann_mit_familie" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_berthold_engelmann_mit_familie.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-498" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/parkplatz_in_onagawa.jpg" title="Auf diesem 25 Meter über dem Meer gelegenen Parkplatz starben 70 Menschen, die sich vor dem Tsunami sicher fühlten." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="parkplatz_in_onagawa" alt="parkplatz_in_onagawa" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_parkplatz_in_onagawa.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Japan sieben Monate nach dem Tsunami – Eindrücke einer außergewöhnlichen Projektreise (Teil 1)</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-1/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 08:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berthold Engelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nothilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tohoku]]></category>
		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/projekte/?p=1044</guid>
		<description><![CDATA[Am 11. März 2011 erschütterte ein gewaltiges Erdbeben mit der Stärke 9,0 den Nordosten Japans. Ein daraus resultierender Tsunami traf kurz darauf auf die japanische Küste. Durch die zerstörten Häuser wurden Hunderttausende Japaner und Japanerinnen obdachlos, ein Großteil ist noch immer in Notunterkünften untergebracht. Help-Nothilfekoordinator Berthold Engelmann reiste Mitte Oktober 2011 nach Japan, um sich ein Bild vom Stand des Wiederaufbaus in Japan zu machen. Lesen Sie hier den ersten Teil seines Berichts.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/zerstoerungen_in_ayukawa1.jpg" title="Zerstörungen in Ayukawa" class="thickbox" rel="singlepic502" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/502__240x240_zerstoerungen_in_ayukawa1.jpg" alt="zerstoerungen_in_ayukawa1" title="zerstoerungen_in_ayukawa1" />
</a>
Am 11. März 2011 erschütterte ein gewaltiges Erdbeben mit der Stärke 9,0 den Nordosten Japans. Ein daraus resultierender Tsunami traf kurz darauf auf die japanische Küste. Durch die zerstörten Häuser wurden Hunderttausende Japaner und Japanerinnen obdachlos, ein Großteil ist noch immer in Notunterkünften untergebracht. Help-Nothilfekoordinator Berthold Engelmann reiste Mitte Oktober 2011 nach Japan, um sich ein Bild vom Stand der Help-Projekte in Japan zu machen.<em><span id="more-1044"></span></em></p>
<p><strong>Unterstützung durch die deutsche Wirtschaft</strong></p>
<p>Schon der Beginn meiner Projektreise nach Japan ist außergewöhnlich. Zum ersten  Mal in 15 Jahren Nothilfe habe ich bei einer Reise in ein Katastrophengebiet Anzug, weißes Hemd und Krawatte im Gepäck. Denn mein einwöchiger Aufenthalt in Japan beginnt mit einem Empfang zum 50-jährigen Bestehen der Commerzbank Japan, die zu diesem Anlass eine Spende über 50.000 € für die Opfer des Tsunamis vom März an Help und unsere japanische Partnerorganisation <a title="Helps japanische Partnerorganisation JEN" href="http://www.help-ev.de/japan_partner.html" target="_blank">JEN </a>übergibt. Vertreter der deutschen und japanischen Wirtschaft sind zu dem Empfang im 52. Stock eines Hochhauses in der japanischen Hauptstadt Tokio gekommen. Schnell wird klar, dass der Tsunami und seine Folgen noch immer eines der wichtigsten Gesprächsthemen sind. Wie die Commerzbank haben viele deutsche Firmen, vor allem jene, die Wirtschaftsbeziehungen nach Japan pflegen, sich durch Spenden solidarisch mit den Tsunamiopfern erklärt. 
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/scheckuebergabe_an_jen.jpg" title="Scheckübergabe von Commerzbank Vorstand Markus Beumer an Nobuyuki Mori von JEN." class="thickbox" rel="singlepic499" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/499__240x240_scheckuebergabe_an_jen.jpg" alt="scheckuebergabe_an_jen" title="scheckuebergabe_an_jen" />
</a>
Das kommt hier in Japan gut an, denn Zusammenhalt und Solidarität sind wichtige Tugenden in der japanischen Gesellschaft.  Alleine für die Projekte von Help und JEN haben deutsche Firmen wie ZF Friedrichshafen, die Audio AG und die Commerzbank 190.000 € gespendet, dazu fast 2 Mio Euro an Spenden von privaten Spendern. Wie sehr diese Spenden nötig waren und immer noch sind, erfahre ich in den nächsten Tagen bei meiner Reise in die Katastrophenregion an der Ostküste nördlich von Tokio.</p>
<p><strong>Mit dem Hochgeschwindigkeitszug ins Projektgebiet</strong></p>
<p>Auch die Anreise von Tokio ist für mich außergewöhnlich. Mit U-Bahn, Hochgeschwindigkeitszug und Bus reise ich mit Fumiko, der Projektkoordinatorin unseres Partners JEN, nach Ishinomaki, etwa 430 km nördlich von Tokio. Alles pünktlich auf die Minute, komfortabler und schneller als in Deutschland. Auf Projektreisen in andere Länder bin ich mit Geländewagen und oft abenteuerlichen Kleinflugzeugen unterwegs. Eine Strecke, wie wir sie heute zurücklegen, bedeutet dort oft eine Tagesreise. Jetzt erreichen wir bereits nach 3,5 Stunden Fahrtzeit Ishinomaki, eine Stadt von 150.000 Einwohnern, gelegen in einer Ebene direkt am Pazifischen Ozean. Auf dem Weg dorthin dachte ich zwischendurch: Müssen wir diesem Land, das so gut organisiert scheint, das so hoch entwickelt ist, wirklich von außen helfen? Schaffen das die Japaner nicht alleine?</p>
<p><strong>Sechs Tage von der Außenwelt abgeschnitten</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/hiroyuki_kogure_erzaehlt.jpg" title="Hiroyuki Kogure erzählt von seinen Erlebnissen beim Tsunami." class="thickbox" rel="singlepic492" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/492__240x240_hiroyuki_kogure_erzaehlt.jpg" alt="hiroyuki_kogure_erzaehlt" title="hiroyuki_kogure_erzaehlt" />
</a>
Als erstes treffen wir in Ishinomaki Hiroyuki Kogure, 52, heute Mitarbeiter von JEN, früher leitender Angestellter in einer Lebensmittelfabrik. Hiroyuki erzählt mir vom Tag des Tsunamis, als er gerade mit dem Auto von der Mittagspause, die er zuhause mit seiner Frau verbracht hatte, zurück zur Arbeit fahren wollte, die etwas 3 km von seinem Wohnhaus entfernt ist. Er erzählt von dem Moment, als das Erdbeben die Stadt erschütterte, aber zunächst nur einige wenige Gebäude einstürzen ließ. Wenig später ertönten auch schon die Sirenen der Tsunami-Warnanlagen und Hiroyuki entschloss sich, umzukehren und seine Frau zuhause abzuholen. Etwa 300 m vor seinem Haus traf er dann auch schon seine Frau Yayoko auf der Straße, nur bepackt mit einer Decke, da die Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen. Hiroyuki wollte sie zunächst überreden, doch noch gemeinsam zum Haus zurückzukehren, um wenigstens einige Wertsachen und wichtige Erinnerungen ins Auto zu packen. Sie bestand jedoch darauf, so schnell wie möglich auf ein höher gelegenes Gebiet zu fahren.</p>
<p>Es gelang den beiden, kurz vor Eintreffen der Welle, auf einen etwa 35 Meter hoch gelegenen Parkplatz zu gelangen, wo sich inzwischen 150 Menschen mit ihren Autos eingefunden hatten. Sechs Tage sollten sie von nun an auf diesem Parkplatz verbringen, unter ihnen die völlig zerstörte Stadt, ein einziges Trümmerfeld, das Wasser stand tagelang in den Straßen, der Parkplatz von der Außenwelt abgeschlossen. Nahrung fanden sie in einer Fischrogenfabrik in der Nähe: 6 Tage Fischroggensuppe war das einzige, was sie zu sich nehmen konnten.</p>
<p><strong>Sorge um die Kinder</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki.jpg" title="Hiroyuki Kogure in seinem Haus in Ishinomaki." class="thickbox" rel="singlepic493" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/493__240x240_hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki.jpg" alt="hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki" title="hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki" />
</a>
&#8220;Am schlimmsten war jedoch die Ungewissheit, was mit unseren Kindern passiert ist“, erzählt Hiroyuki. Der 25-jährige Sohn arbeitete zur Zeit des Tsunamis in einem Einkaufszentrum in der Nähe, die 27-jährige Tochter in Sendai als Büroangestellte. „6 Tage wussten wir nicht, ob unsere Kinder überlebt hatten, und sie wussten nicht, wie es uns ging.“ Die Straßen in der Umgebung waren komplett zerstört und der Mobilfunk funktionierte nicht. „Gottseidank gelang es uns nach 6 Tagen zur ebenfalls teilweise zerstörten Wohnung unseres Sohnes zu gelangen, der wohlauf war, und auch unsere Tochter hatte die Katastrophe unverletzt überstanden. Doch zwanzig unserer Nachbarn wurden getötet, weil sie nicht rechtzeitig fliehen konnten“, erzählt Hiroyuki mit Tränen in den Augen. Diese Tränen der Erinnerung an die Ereignisse des 11. März werde ich in den nächsten Tagen noch oft bei meinen Gesprächen sehen.</p>
<p>Später zeigt uns Hiroyuki sein im Erdgeschoss völlig zerstörtes Haus, das Fundament wurde unterspült, so dass es wohl abgerissen werden muss. Die Uhr im Wohnzimmer ist um 15:55, dem Zeitpunkt, als der  Tsunami auf die Küste traf, stehen geblieben. Auch die Siedlung um das Haus ein Trümmerfeld, Dutzende von Abrissbaggern sind unterwegs und beseitigen noch immer die Reste von Häusern und Fabriken. Am Rande des Geländes die aufgeschichteten Trümmer, zum Teil 30 Meter hohe und mehrere hundert Meter lange Hügel. Die Schuttberge werden an der ganzen Küste die Landschaft verändern. Auch die Fabrik, in der Hiroyuki arbeitete, wurde zerstört, 200 Angestellte verloren ihre Arbeit, wie 70.000 weitere Menschen alleine in der am schlimmsten betroffenen Provinz Miyagi.</p>
<p><strong>Wiederaufbau noch nicht möglich</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/meterhohe_schuttberge.jpg" title="Meterhoch türmen sich die Schuttberge an der ganzen Küste." class="thickbox" rel="singlepic496" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/496__240x240_meterhohe_schuttberge.jpg" alt="meterhohe_schuttberge" title="meterhohe_schuttberge" />
</a>
Ich verstehe nun, warum an den Beginn des Wiederaufbaus noch immer nicht zu denken ist. Sieben Monate nach dem Tsunami sind die Trümmer noch immer nicht vollständig beseitigt: 150 km Küste waren betroffen, 470 Quadratkilometer Land überspült, über 115.000 Gebäude stürzten vollkommen sowie weitere etwa 160.000 teilweise ein. Über eine weitere halbe Million Häuser wurden teilweise beschädigt. Mehr als 15.000 Menschen verloren ihr Leben. Ohne das gut funktionierende japanische Frühwarnsystem wären es hunderttausende Tote gewesen. Die Dimensionen dieser Katastrophe sind unbeschreiblich und werden auch erst greifbar, wenn man die Region besucht &#8230;&#8230;</p>
<p><a title="Japan sieben Monate nach dem Tsunami (Teil 2)" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-2/">Zum zweiten Teil geht es hier.</a></p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-61-1044">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-1/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-503" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/netze_fuer_fischer.jpg" title="Gemeinsam mit den Fischern stellen die Freiwilligen von JEN neue Netze her." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="netze_fuer_fischer" alt="netze_fuer_fischer" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_netze_fuer_fischer.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-502" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/zerstoerungen_in_ayukawa1.jpg" title="Zerstörungen in Ayukawa" class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="zerstoerungen_in_ayukawa1" alt="zerstoerungen_in_ayukawa1" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_zerstoerungen_in_ayukawa1.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-501" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/zerstoerungen_in_ayukawa.jpg" title="Zerstörungen in Ayukawa" class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="zerstoerungen_in_ayukawa" alt="zerstoerungen_in_ayukawa" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_zerstoerungen_in_ayukawa.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-500" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/taishi_endo_und_tatsuya_henmi.jpg" title="Der freiwillige Helfer Taishi Endo und der Fischhändler Tatsuya Henmi vor der Ladenstraße in Ayukawa." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="taishi_endo_und_tatsuya_henmi" alt="taishi_endo_und_tatsuya_henmi" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_taishi_endo_und_tatsuya_henmi.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-499" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/scheckuebergabe_an_jen.jpg" title="Scheckübergabe von Commerzbank Vorstand Markus Beumer an Nobuyuki Mori von JEN." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="scheckuebergabe_an_jen" alt="scheckuebergabe_an_jen" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_scheckuebergabe_an_jen.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-496" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/meterhohe_schuttberge.jpg" title="Meterhoch türmen sich die Schuttberge an der ganzen Küste." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="meterhohe_schuttberge" alt="meterhohe_schuttberge" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_meterhohe_schuttberge.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-495" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/ladenstrasse_in_ayukawa.jpg" title="In Ayukawa baut Help eine Ladenstraße für 16 Händler und Dienstleister." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="ladenstrasse_in_ayukawa" alt="ladenstrasse_in_ayukawa" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_ladenstrasse_in_ayukawa.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-494" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/ladenstrasse_in_ayukawa-2.jpg" title="Am 11. November wird die neue Ladenstraße fertig gestellt." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="ladenstrasse_in_ayukawa-2" alt="ladenstrasse_in_ayukawa-2" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_ladenstrasse_in_ayukawa-2.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-493" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki.jpg" title="Hiroyuki Kogure in seinem Haus in Ishinomaki." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki" alt="hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_hiroyuki_kogure_in_seinem_haus_in_ishinomaki.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-492" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/hiroyuki_kogure_erzaehlt.jpg" title="Hiroyuki Kogure erzählt von seinen Erlebnissen beim Tsunami." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="hiroyuki_kogure_erzaehlt" alt="hiroyuki_kogure_erzaehlt" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_hiroyuki_kogure_erzaehlt.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-491" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/familien_leben_in_wohncontainern.jpg" title="7.000 Familien in Ishinomaki leben noch in Wohncontainern." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="familien_leben_in_wohncontainern" alt="familien_leben_in_wohncontainern" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_familien_leben_in_wohncontainern.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-490" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/erinnerungen_der_tsunami-opfer.jpg" title="Freiwillige Helfer haben Erinnerungen aus den Häusern der Tsunami-Opfer gesammelt." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="erinnerungen_der_tsunami-opfer" alt="erinnerungen_der_tsunami-opfer" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_erinnerungen_der_tsunami-opfer.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-488" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/abe_taheko_mit_ihrer_tochter.jpg" title="Abe Taheko, 76, mit ihrer Tochter in der Containersiedlung." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="abe_taheko_mit_ihrer_tochter" alt="abe_taheko_mit_ihrer_tochter" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_abe_taheko_mit_ihrer_tochter.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-489" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/berthold_engelmann_mit_familie.jpg" title="Nothilfekoordinator Berthold Engelmann mit einer Familie in der Containersiedlung." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="berthold_engelmann_mit_familie" alt="berthold_engelmann_mit_familie" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_berthold_engelmann_mit_familie.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-498" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/parkplatz_in_onagawa.jpg" title="Auf diesem 25 Meter über dem Meer gelegenen Parkplatz starben 70 Menschen, die sich vor dem Tsunami sicher fühlten." class="thickbox" rel="set_61" >
								<img title="parkplatz_in_onagawa" alt="parkplatz_in_onagawa" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/japan3/thumbs/thumbs_parkplatz_in_onagawa.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/japan-sieben-monate-nach-dem-tsunami-%e2%80%93-eindrucke-einer-ausergewohnlichen-projektreise-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wassermangel und fehlende Lebensmittel</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/wassermangel-und-fehlende-lebensmittel/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/wassermangel-und-fehlende-lebensmittel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 07:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Laufens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nothilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=975</guid>
		<description><![CDATA[Es fehlt an Wasser: Die Flüsse und Bäche sind ausgetrocknet, die Wasserleitungen unzureichend. Die Menschen müssen viele Kilometer gehen, um Wasser zu bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="Wassermangel und fehlende Lebensmittel" href="http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/wassermangel-und-fehlende-lebensmittel/">Dürre Ostafrika. Bericht aus der Projektregion Mwingi in Kenia</a>.</strong></p>

<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/1108_kenia_trockenes-flussbett.jpg" title="Ein ausgetrocknetes Flussbett in Kenia." class="thickbox" rel="singlepic408" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/408__240x240_1108_kenia_trockenes-flussbett.jpg" alt="1108_kenia_trockenes-flussbett" title="1108_kenia_trockenes-flussbett" />
</a>
Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe  leistet im kenianischen Distrikt Mwingi Nahrungsmittelhilfe und unterstützt Projekte für Kleinbauern und Pastoralnomaden im Bereich Lebensunterhalt, dort ist beispielweise die erfolgversprechende Ziegenhaltung anvisiert.</p>
<p><span id="more-975"></span><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Trockene Wasserläufe: Kilometerweite Märsche zu Wasserquellen<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong>Im Vergleich zum<a title="Kenia: Warten auf den Regen" href="http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/kenia-warten-auf-den-regen/"> Distrikt Thika </a>ist Mwingi deutlich trockener. Der Distrikt Mwingi liegt in der Eastern Province in Kenia, in der sich auch das Flüchtlingscamp <a title="Bericht aus dem Flüchtlingscamp Dadaab" href="http://www.help-ev.de/bericht-fluechtlingscamp-dadaab.html" target="_blank">Dadaab</a> befindet. Agrarwirtschaftlich betrachtet sind in Mingwi die Aussichten auf eine gute Ernte &#8211; selbst mit angepasstem Saatgutpaket &#8211;  als gering einzuschätzen. Ein Mitarbeiter unserer lokalen Partnerorganisation Kumea erzählt mir, dass selbst in Jahren mit einer guten Ernte Probleme dadurch entstehen, dass die Leute <strong>keine Lagermöglichkeiten für ihre Ernte</strong> haben und vieles der Nahrungsmittel verkommt und verfault. Es <strong>fehlt</strong> dem Distrikt offensichtlich <strong>an Wasser</strong>: Die <strong>Flüsse und Bäche sind ausgetrocknet</strong>, die Wasserleitungen unzureichend. Die <strong>Menschen müssen viele Kilometer gehen, um Wasser zu bekommen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anpassungsfähige Ziegen</strong></p>
<p>Was in Mwingi bei Kleinbauern außerordentlich gut zu funktionieren scheint, sind Ziegen. <strong>Die leicht zu unterhaltenden Ziegen haben sich an die Situation angepasst</strong> und können sich von den wenigen verbliebenen Pflanzen wie Euphobia oder Ndau ernähren – dies können Kühe und andere Nutztiere nicht.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum.jpg" title="Ziegen sind gut an die Trockenheit im Osten Kenias angepasst." class="thickbox" rel="singlepic406" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/406__240x240_1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum.jpg" alt="1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum" title="1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum" />
</a>
Somit brauchen Ziegen im Vergleich zu Hühnern nicht mit käuflich zu erwerbendem Futter versorgt werden. Die Tiere können hier desinfiziert werden, das staatliche Vet Departement verfügt über die Chemikalien zur Behandlung. So können Sterbefälle bei den Tieren vermieden werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sofortmaßnahmen: Ernährung für die nächsten Monate sicherstellen</strong></p>
<p>In Mwingi und im angrenzenden Kakuyu ist es noch nicht zu Todesfällen durch die Dürre gekommen, dennoch beklagen sich die Menschen nahezu ohne Ausnahme über <strong>nicht vorhandene Lebensmittel</strong>. Die staatlichen Verteilungen können den Bedarf nicht annähernd decken, in einem Bezirk mit ca. 7.000 bis 8.000 Menschen werden gerade einmal 30 kg Mais im Monat verteilt.</p>
<p><strong>Die Lage wird sich in den nächsten Monaten weiter verschlechtern</strong>, wir befinden uns Anfang August am Ende der eigentlich stattfindenden Ernte, der nächste Regen, so er denn kommen sollte, wird frühestens im Oktober erwartet. Bis dahin wird die betroffene Landbevölkerung auch weiterhin nicht wissen, wie sie ihre Ernährung sicherstellen sollen. Help wird als Soforthilfe Nahrungsmittelpakete mit Bohnen, Mais und Öl an betroffene kenianische Familien verteilen. Die Verteilung erfolgt durch die lokale Partnerorganisation Kumea.</p>
<p><a title="Kenia: Warten auf den Regen" href="http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/kenia-warten-auf-den-regen/">Ein Lagebericht zu Projektregion Thika können Sie hier lesen</a>.</p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-57-975">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/wassermangel-und-fehlende-lebensmittel/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-409" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/1108_kenia_trockene-landschaft.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_57" >
								<img title="1108_kenia_trockene-landschaft" alt="1108_kenia_trockene-landschaft" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/thumbs/thumbs_1108_kenia_trockene-landschaft.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-406" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum.jpg" title="Ziegen sind gut an die Trockenheit im Osten Kenias angepasst." class="thickbox" rel="set_57" >
								<img title="1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum" alt="1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/thumbs/thumbs_1108_kenia_ziegen-an-euphobia-baum.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-404" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/getting-water1.jpg" title="Ein Junge schöpft Wasser aus einem Wasserloch. Wasserstellen sind zumeist weit entfernt von Siedlungen." class="thickbox" rel="set_57" >
								<img title="getting-water1" alt="getting-water1" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/thumbs/thumbs_getting-water1.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-408" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/1108_kenia_trockenes-flussbett.jpg" title="Ein ausgetrocknetes Flussbett in Kenia." class="thickbox" rel="set_57" >
								<img title="1108_kenia_trockenes-flussbett" alt="1108_kenia_trockenes-flussbett" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/thumbs/thumbs_1108_kenia_trockenes-flussbett.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


<p><em>Christoph Laufens, 34 Jahre, arbeitet seit 2005 für Help. Er ist  ursprünglich Jurist und hat einen Master of Peace and Security Studies  (MPS). Für Help arbeitete er in Simbabwe, Indonesien und Myanmar.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/wassermangel-und-fehlende-lebensmittel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kenia: Warten auf den Regen</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/kenia-warten-auf-den-regen/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/kenia-warten-auf-den-regen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 05:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Laufens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nothilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirse]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Mais]]></category>
		<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=969</guid>
		<description><![CDATA[Die Regenfälle waren wie in vielen anderen Teilen Ostafrikas unzureichend. Die von der Dürre betroffenen Menschen müssen bis zu 10 Kilometer zur nächsten Wasserstelle gehen, einem dreckigen Wasserloch, aus dem sich Mensch und Tier gleichermaßen bedienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="Kenia: Warten auf den Regen" href="http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/kenia-warten-auf-den-regen/">Dürre Ostafrika. Bericht aus der Projektregion Thika in Kenia</a><br />
</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/1108_kenia_trockene-landschaft.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic409" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/409__240x240_1108_kenia_trockene-landschaft.jpg" alt="1108_kenia_trockene-landschaft" title="1108_kenia_trockene-landschaft" />
</a>
Im kenianischen Distrikt Thika leistet Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe Nothilfe: Die an der Dürre leidende Landbevölkerung wird mit Nahrungsmittelpaketen unterstützt. Daneben wird sich Help mittelfristig auf Hilfsprojekte im Bereich Lebensunterhalt  konzentrieren.<span id="more-969"></span></p>
<p>Die in der Central Province Kenias befindliche Stadt Thika hat über 200.000 Einwohner. Sie wächst schnell, das Stadtbild ist industriell geprägt. Viele Menschen aus dem Umland ziehen nach Thika, um sich als Tagelöhner durchzuschlagen und den dürftigen Bedingungen auf dem Land zu entgehen. Geschäfte und das staatliche Nahrungsmittel-Depot verfügen noch über Maisreserven, aber die <strong>Preise</strong> <strong>sind</strong> in den letzten Wochen <strong>deutlich gestiegen</strong>.</p>
<p><strong>Schwierige Situation in ländlichen Gebieten</strong></p>
<p>Einige Kilometer außerhalb des Stadtgebietes ändert sich das Bild deutlich und ist landwirtschaftlich geprägt. Es ist gibt große kommerzielle Anbaugebiete, z. B. mit Ananas, der Großteil besteht aber aus <strong>Subsistenzwirtschaft</strong> oder <strong>kleineren landwirtschaftlichen Selbsthilfegruppen</strong>. Die Bodenverhältnisse sind unterschiedlich, von Sand über rote Erde bis den für den landwirtschaftlichen Anbau sehr schwierigen schwarzen Boden ist alles vorzufinden.</p>
<p><strong>Ausbleibende Regenfälle führen zu Dürre</strong></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/ostafrika/getting-water1.jpg" title="Ein Junge schöpft Wasser aus einem Wasserloch. Wasserstellen sind zumeist weit entfernt von Siedlungen." class="thickbox" rel="singlepic404" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/404__240x240_getting-water1.jpg" alt="getting-water1" title="getting-water1" />
</a>
Die Regenfälle waren wie in vielen anderen Teilen <a title="Help leistet Nothilfe in Ostafrika" href="http://www.help-ev.de/ostafrika.html" target="_blank">Ostafrikas</a> unzureichend. Die von der Dürre betroffenen Menschen müssen bis <strong>zu 10 Kilometer zur nächsten Wasserstelle</strong> gehen, einem dreckigen Wasserloch, aus dem sich Mensch und Tier gleichermaßen bedienen.</p>
<p><strong>Die Ernte war</strong> für viele Kleinbauern <strong>ein Totalausfall</strong>, was aber &#8211; ähnlich wie in den Projektgebieten von <a title="Helps Hilfsprojekte in Simbabwe" href="http://www.help-ev.de/simbabwe.html" target="_blank">Help in Simbabwe</a> an der falschen Wahl des Saatgutes lag. Die Menschen bauen verzweifelt Mais an, auch wenn <strong>Mais nicht für die dürregeneigte Region geeignet</strong> ist. Die &#8211; nahrhaftere &#8211; Hirse wird nicht angebaut, weil die Bevölkerung sie nicht essen möchte und die Hirse auf dem Markt keinen so guten Preis wie Mais erzielt.</p>
<p>Der Anbau von <a title="Süsskartoffelanbau von Help in Simbabwe" href="http://www.help-ev.de/simbabwe_suesskartoffel.html?&amp;L=0" target="_blank">Süßkartoffeln</a> und Maniok wäre möglich, dies wird aber eben so selten in Betracht gezogen wie Mango oder Orangen, die in Teilen des Distriktes auch wachsen.</p>
<p>Die Bevölkerung beklagt sich über <strong>nicht vorhandene Lebensmittel</strong>, zu Todesfällen hat die Dürre bislang aber noch nicht geführt. Help startet die Nahrungsmittelhilfe über seine lokale Partnerorganisation Kumea.<br />
<a title="Wassermangel und fehlende Lebensmittel" href="http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/wassermangel-und-fehlende-lebensmittel/"><br />
Lesen Sie hier einen Lagebericht aus dem Distrikt Mwingi (Eastern Province)</a>.</p>
<p><em>Christoph Laufens, 34 Jahre, arbeitet seit 2005 für Help. Er ist ursprünglich Jurist und hat einen Master of Peace and Security Studies (MPS). Für Help arbeitete er in Simbabwe, Indonesien und Myanmar.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/nothilfe/kenia-warten-auf-den-regen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Fahrer &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer-teil-2/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 07:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=947</guid>
		<description><![CDATA[Bei Hilfseinsätzen in Ländern mit einer schwierigen Sicherheitslage sollten Hilfsorganisationen nur die besten Fahrer einstellen. Ein Erfahrungsbericht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan_thomas/maenneraufwagen.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic285" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/285__240x240_maenneraufwagen.jpg" alt="maenneraufwagen" title="maenneraufwagen" />
</a>
In Pakistan fahren mich die Paschtunen Humayun und Haidr. Zwei schlanke, braune Männer über dreißig, aus einfachen Dörfern, im traditionellen Umhang. Aufmerksam, aber mit leichter Hand lenken sie unseren „Toyota Corolla“  durch das Abgasgewühl von Peschawar. Rikschas, Eselkarren, Mopeds, buntbemalte Busse ohne Fenster, Karren schiebende Menschen in schmutzigen Lappen, Fahrräder, klapprige, längst tote Autos.<span id="more-947"></span></p>
<p>Die Rück- und Seitenspiegel immer im Auge, die nächste Abkürzung im Kopf, denn in Peschawar kann wer schießen, kann wer kommen, kann wer sich in die Luft sprengen. Viele Reiche sind deswegen und wegen des hohen Entführungsrisikos längst ins besser bewachte Islamabad umgezogen. Ich schweige während dieser komplizierten Passagen, um nicht abzulenken. Der kleinste Unfall verstieße gegen ihre Ehre.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_camp-fahrer-haidr.jpg" title="Haidr, Fahrer bei Helps pakistanischer Partnerorganisation CAMP." class="thickbox" rel="singlepic400" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/400__320x240_1107_camp-fahrer-haidr.jpg" alt="1107_camp-fahrer-haidr" title="1107_camp-fahrer-haidr" />
</a>
Haidr, der als Truckfahrer in Karatschi begann und die pakistanisch-iranische Grenze genau kennt, beschreibt sie als Gegend, wo auf 150 km keine Tankstelle, kein Imbiss, kein Straßenstand komme und man den Gefahren der Leere ausgesetzt sei. Lebhaft erzählt er von seinem armen Dorf Dschandar, nahe den Stammesgebieten. Dies sei friedlich, frei von Taliban, habe 350 Häuser, von denen 100 noch Kalaschnikows besäßen. 50 davon seien „Terroristen“, sprich Wegelagerer, die bisweilen in der Nacht Fahrzeugen auflauerten und so ihr Geld verdienten. Im Dorf gebe es weder Arbeit noch Elektrizität noch Trinkwasseranschluss, Schule oder eine Krankenstelle. Einer der vielen vergessenen Plätze dieses Landes. Haidr denkt viele Schritte voraus, ist auf die Minute pünktlich und würde anstelle des langweiligen Volkskittels lieber Jeans und Hemd tragen.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_camp-fahrer-humayun.jpg" title="Humayun, Fahrer bei Helps pakistanischer Partnerorganisation  CAMP." class="thickbox" rel="singlepic401" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/401__240x240_1107_camp-fahrer-humayun.jpg" alt="1107_camp-fahrer-humayun" title="1107_camp-fahrer-humayun" />
</a>
Humayun kommt aus Spin Kana Kala (Weiße Steine Groß) und fuhr Jahre Taxi in Dubai. Er erläutert mir, dass man unsere Autos vom trägen Gas auf das spritzigere Diesel umschalten könne. Das schreibe eine interne Regelung vor. Nur dadurch und die kräftige Betätigung des Gaspedals habe vor einigen Tagen einer unserer Fahrer ein Entführerfahrzeug abschütteln können. Ein verbissenes Rennen durch die engen Straßen Ghalanuis, einer staubigen Kleinstadt in den Stammesgebieten. Wohl daher ging es ohne einen einzigen Schuss ab. Die Geschichte wurde nicht ausgeschmückt.</p>
<p>Gespräche auf langen Fahrten sind wie ein Buch. Sie schaffen Vertrauen. Auch das herzliche Lachen. Erst in Dubai nämlich habe dem verheirateten Humayun die australische Freundin gezeigt, wie man die stillen Stunden mit einer Frau einleite. Er dann habe es den Männern seines Dorfes in der „Hudschra“ (Teezentrum, in dem wichtige Dinge besprochen werden) erklärt. Seitdem liefen viele Ehen entschieden besser. Einige Frauen hätten sich bei ihm persönlich bedankt, eine aber sehr bedauert, dass sie diese wunderbare Sache nicht vierzig Jahre früher erfahren habe.</p>
<p><a title="Die Fahrer" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer/">Hier gehts zu Teil 1 über <em>Die Fahrer</em></a></p>
<p><em>Harald Michalek aus Leipzig ist Help-Landeskoordinator in Pakistan.</em></p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-56-947">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer-teil-2/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-400" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_camp-fahrer-haidr.jpg" title="Haidr, Fahrer bei Helps pakistanischer Partnerorganisation CAMP." class="thickbox" rel="set_56" >
								<img title="1107_camp-fahrer-haidr" alt="1107_camp-fahrer-haidr" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/thumbs/thumbs_1107_camp-fahrer-haidr.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-401" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_camp-fahrer-humayun.jpg" title="Humayun, Fahrer bei Helps pakistanischer Partnerorganisation  CAMP." class="thickbox" rel="set_56" >
								<img title="1107_camp-fahrer-humayun" alt="1107_camp-fahrer-humayun" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/thumbs/thumbs_1107_camp-fahrer-humayun.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-402" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_peschawar-autobasar.jpg" title="Autobasar in Peschawar (Pakistan)." class="thickbox" rel="set_56" >
								<img title="1107_peschawar-autobasar" alt="1107_peschawar-autobasar" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/thumbs/thumbs_1107_peschawar-autobasar.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-403" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_peshawar-erwacht.jpg" title="Peshwar erwacht, der Verkehr rollt an." class="thickbox" rel="set_56" >
								<img title="1107_peshawar-erwacht" alt="1107_peshawar-erwacht" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/thumbs/thumbs_1107_peshawar-erwacht.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Fahrer</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit Pakistan Tschetschenien Inguschetien]]></category>
		<category><![CDATA[Nothilfe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=939</guid>
		<description><![CDATA[Bei Hilfseinsätzen in Ländern mit einer schwierigen Sicherheitslage sollten Hilfsorganisationen nur die besten Fahrer einstellen. Ein Erfahrungsbericht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_peshawar-erwacht.jpg" title="Peshwar erwacht, der Verkehr rollt an." class="thickbox" rel="singlepic403" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/403__240x240_1107_peshawar-erwacht.jpg" alt="1107_peshawar-erwacht" title="1107_peshawar-erwacht" />
</a>
In armen Ländern mit vielen Waffen sollte man nur beste Fahrer einstellen. Nicht immer geht das. Vor sechs Jahren, nach dem Erdbeben im Kaschmir, verursachte mein damaliger Fahrer Akram drei kleine Unfälle. Der ältere Mann, der wegen eines Buckels, den er sich in der Pakistanischen Armee bei einem Starkstromschlag holte, links kaum etwas sah, verließ sich stoisch darauf, dass man ihn sah.</p>
<p>Nachdem uns dann kurz vorm Islamabader Flughafen jemand den Rückspiegel abfuhr, war das Maß voll. Schweren Herzens musste ich ihn wieder zurückschicken in seinen winzigen Laden, den er an einer Kurve, hoch über einem Abhang im Kaschmir führte. Unvergessen die wilden Serpentinenfahrten zwischen Bagh und Hajira. Ich sehe noch das Reifenventil des in einer engen Kurve überholten Trucks vor mir, das sich dicht an meiner Beifahrerscheibe vorbei schob, und frage mich bis heute, ob das so gewollt war.</p>
<p><span id="more-939"></span></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/pakistan-autos-fahrer/1107_peschawar-autobasar.jpg" title="Autobasar in Peschawar (Pakistan)." class="thickbox" rel="singlepic402" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/402__240x240_1107_peschawar-autobasar.jpg" alt="1107_peschawar-autobasar" title="1107_peschawar-autobasar" />
</a>
 Dazwischen liegt viel Zeit. Dazwischen war Schamchan, ein Tschetschene. Er fuhr mich zweieinhalb Jahre durch Inguschetien und <a title="Helps Projekte in Tschetschenien" href="http://www.help-ev.de/tschetschenien.html?&amp;L=0" target="_blank">Tschetschenien</a>, wo es immer noch (gnadenlose) Rebellen gibt, mancher Sprengsatz zündet und kaum wer Verkehrsregeln kennt. Er verursachte einen winzigen Auffahrunfall zwischen Grozny und Nazran. Ein bedächtiger Familienvater mit Bärenkräften, der als Nachtwächter unseres Büros vor Jahren von Einbrechern mit Eisenstangen zusammengeschlagen worden war. Er biss sich durch die Schmerzen und wurde ein langsamer, zuverlässiger Fahrer. Ich habe ihn nie gedrängt. Er erzählte, dass er sich selbst in Todesgefahr nicht überwinden konnte, die maskierten zwei Kerle mit dem griffbereiten Küchenmesser zu töten.</p>
<p>In den Stunden auf staubigen Trassen redeten wir über Erntetechnik, seinen Schreck, als im Bürgerkrieg die Druckwelle einer russischen Granate die Splitter des Zimmerfensters über die am Boden sitzenden Töchter wehte, und den richtigen Kraulstil. Ich hatte ihm eine kostenlose Schwimmmöglichkeit gegen die Schmerzen in der Wirbelsäule verschafft. Heimkehrend von manch langer Fahrt, mal den schwärzlichen, mal den weißen Kaukasus am Horizont, hingen wir unseren Gedanken nach. Wir kamen immer sicher an. Bisweilen tippt er mir mit einem Finger seiner riesigen Hand kurze Mails aus Urus-Martan, wo seine Apfelbäume stehen.</p>
<p><a title="Die Fahrer – Teil 2" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer-teil-2/">Zu Teil 2 über <em>Die Fahrer</em> bei humanitären Einsätzen gehts hier.</a></p>
<p><em>Harald Michalek aus Leipzig ist Help-Landeskoordinator in Pakistan.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/die-fahrer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Long Queues in Zimbabwe</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/long-queues-in-zimbabwe/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/long-queues-in-zimbabwe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 09:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Widi Hadiati</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=911</guid>
		<description><![CDATA[The hyperinflation reaching its peak at that time, resulting in empty supermarkets, long queues everywhere, from bread stores to banks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/long-queue-of-beneficiary.jpg" title="Long queue of beneficiaries (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="singlepic394" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/394__240x240_long-queue-of-beneficiary.jpg" alt="long-queue-of-beneficiary" title="long-queue-of-beneficiary" />
</a>
It’s exactly 3 years I have been living in Zimbabwe, time flies so fast. It’s still vivid in my mind back on July 2008, when I arrived in Harare and my husband to be at the time told me about the 5 different rates of the Zimbabwe Dollar, it was so confusing. The <a title="Hyperinflation Zimbabwe" href="http://www.help-ev.de/index.php?id=147&amp;L=4">hyperinflation</a> reaching its peak at that time, resulting in empty supermarkets, long queues everywhere, from bread stores to banks,<br />
Zimbabwean are so patient on queuing, they could spent hours just to get a loaf of bread.<span id="more-911"></span></p>
<p>I am not sure whether I could wait that long just to get a loaf of bread. Empty shelves at the supermarket became familiar to me. We only could make a plan what we were going to cook once we arrived at the supermarket. Bread, bananas, eggs, toilet paper and many other things became “black market commodities” and luxurious items to buy. That´s why when I visited Germany and I saw plenty of eggs, O had the immediate urge to buy them all&#8230; “We are in Germany” said my husband trying to bring my sensibility back&#8230;</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/children-couldnt-attend-school-anymore.jpg" title="Zimbabwean children couldn´t attend school anymore (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="singlepic392" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/392__240x240_children-couldnt-attend-school-anymore.jpg" alt="Children-couldnt-attend-school-anymore" title="Children-couldnt-attend-school-anymore" />
</a>
But Thank God everything seems to be getting back to normal now in Zimbabwe, after dollarization. At least the availability of foodstuffs has improved but it is very expensive compared to the rest of the world. Most of the people in rural areas still have to struggle to fulfil their primary needs and barter trade has become common again, since some of them don’t have access to US dollars.</p>
<p>Working as a humanitarian for the organization Help from Germany here in Zimbabwe, has allowed me to see with my own eyes the survival of vulnerable households in rural areas, after the long economic crisis. Those vulnerable households are the most affected, they became food insecure which led to malnutrition, increase mortality rates and children were unable to attend schools.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut.jpg" title="Happy beneficiary with his good yield of groundnut (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="singlepic393" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/393__240x240_happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut.jpg" alt="happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut" title="happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut" />
</a>
Some projects that HELP implemented here in Zimbabwe which <a title="Food security" href="http://www.help-ev.de/simbabwe_suesskartoffel.html?&amp;L=0">targeted those vulnerable households really help them to become food secure again</a>, even though we couldn’t reach all of the vulnerable households country wide. Some of them are able to fulfil their basic needs, at least they are food secure for 6-9 months before the next harvest comes in, they could retain some seed for the next agriculture season, and are able to process some of their harvest and to value add for sale. This then empowered them with cash so they could send their children back to school, pay medical fees, and buy some agriculture inputs etc.</p>
<p>Still many things have to be done to get those vulnerable households to be able stand on their feet again, but at least seeing them food secure and seeing <a title="Schulkinder Simbabwe" href="http://www.help-ev.de/simbabwe_schulkinder.html?&amp;L=0">some children happily back to school</a>, it’s such a relief&#8230;</p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-55-911">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/long-queues-in-zimbabwe/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-392" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/children-couldnt-attend-school-anymore.jpg" title="Zimbabwean children couldn´t attend school anymore (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="set_55" >
								<img title="Children-couldnt-attend-school-anymore" alt="Children-couldnt-attend-school-anymore" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/thumbs/thumbs_children-couldnt-attend-school-anymore.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-393" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut.jpg" title="Happy beneficiary with his good yield of groundnut (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="set_55" >
								<img title="happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut" alt="happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/thumbs/thumbs_happy-beneficiary-with-his-good-yield-of-groundnut.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-394" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/long-queue-of-beneficiary.jpg" title="Long queue of beneficiaries (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="set_55" >
								<img title="long-queue-of-beneficiary" alt="long-queue-of-beneficiary" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/thumbs/thumbs_long-queue-of-beneficiary.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-395" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/vulnerable-family.jpg" title="A vulnerable family in Zimbabwe (Widi Hadiati)." class="thickbox" rel="set_55" >
								<img title="vulnerable-family" alt="vulnerable-family" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/zimbabwe-bilder-von-widi-hadiati/thumbs/thumbs_vulnerable-family.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


<p><em>Widi Hadiati is from Java, Indonesia. She is married to a German and has worked for 3 years in Zimbabwe.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/long-queues-in-zimbabwe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Haiti: Fußball ohne Champions League und Bierdusche</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/haiti-fusball-ohne-champions-league-und-bierdusche/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/haiti-fusball-ohne-champions-league-und-bierdusche/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 06:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenfußball]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=852</guid>
		<description><![CDATA[Fußball in Haiti: In Haiti spielen viele Menschen, meist Kinder und Jugendliche, Fußball. Auf der Straße, zwischen Schutt und Plastik, auf einer vertrockneten Wiese oder sonst irgendwo, wo man es nicht erwartet hätte, sieht man oft barfuß kickenende Haitianer mit einem fast platten Ball - wenn es einen Ball gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/fussball-haiti/1105_haiti_fussball2.jpg" title="Haitianischer Junge beim Jonglieren." class="thickbox" rel="singlepic379" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/379__240x240_1105_haiti_fussball2.jpg" alt="1105_haiti_fussball2" title="1105_haiti_fussball2" />
</a>
Was ich nach meiner Landung am Flughafen in Port-au-Prince als erste Erfahrung in einem Entwicklungsland zu sehen bekam, ist eigentlich nicht in Worte zu fassen, da man es sich nur schwer  vorstellen kann, wenn man es nicht selbst gesehen hat: <a title="Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti: Schwierigkeiten beim Wiederaufbau" href="http://www.help-ev.de/blog/wiederaufbau/ein-jahr-nach-dem-erdbeben-in-haiti-schwierigkeiten-beim-wiederaufbau/">Eine Stadt in Trümmern</a> und Dreck, Luft wie auf einer Mülldeponie, weit über 30 °C, das blanke Elend schlägt einem ins Gesicht. In all dem leben Menschen in Notunterkünften, zumeist Zelte, Baracken oder auf der Straße. Doch schon ein paar Minuten später, sah ich etwas Bekanntes wieder: Fußball!</p>
<p><strong></strong><span id="more-852"></span></p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/fussball-haiti/1105_haiti_fussball3.jpg" title="Strandkicker am Abend in Haiti/Petit-Goave." class="thickbox" rel="singlepic380" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/380__240x240_1105_haiti_fussball3.jpg" alt="1105_haiti_fussball3" title="1105_haiti_fussball3" />
</a>
Ja, auch in Haiti spielen die Menschen, meist Kinder und Jugendliche, Fußball… Auf einer von Trümmern befreiten Fläche im Zentrum von Port-au-Prince kickten weit mehr als zwei mal elf Jungs auf einem „Spielfeld“. Es schien als, würden sie die ganze Not für einen Moment vergessen, wenn sie einfach nur Fußball spielen können. Das sollte nicht das einzige Mal gewesen sein, dass ich so etwas in Haiti sehen sollte. Immer wieder das gleiche. Auf der Straße, zwischen Schutt und Plastik, auf einer vertrockneten Wiese oder sonst irgendwo, wo man es nicht erwartet hätte, kicken Haitianer barfuß mit einem fast platten Ball. Wenn sie denn einen Ball haben…</p>
<p>Hier ist der Fußball noch einer Form zu erkennen, wie er mit ganz einfachen Mitteln in der Basis gelebt wird. Wenn die jungen Haitianer Fußball spielen, können sie ihrem harten Alltag für ein paar Stunden entkommen. Das ganze ohne die neuesten Schuhe in leuchtend-gelb, mit lila-Streifen für ein paar hundert Euro. Und trotzdem kann ich sagen, dass sie nicht unglücklicher aussehen, als gleichaltrige Kicker auf deutschen High-Tech-Sportanlagen.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/fussball-haiti/1105_haiti_fussball1.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic378" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/378__240x240_1105_haiti_fussball1.jpg" alt="1105_haiti_fussball1" title="1105_haiti_fussball1" />
</a>
Nach Aussagen der Haitianer soll es auch einen Ligabetrieb geben. Der einzige Spieltag, der in der Zeit meines Aufenthalts stattgefunden hat, fiel ärgerlicher Weise auf das Wochenende der Stichwahl um das Amt des haitianischen Präsidenten im März 2011. Eine Ausgangssperre aus Sicherheitsgründen rund um die Wahl, machte mir den Besuch eines Fußballspiels in Petit-Goâve, dem Sitz von Help – Hilfe zur Selbsthilfe in Haiti, einen Strich durch die Rechnung.  Dabei schien es wirklich reizvoll, da am Spieltag einfach jeder zu schauen darf, der möchte und keine zweistelligen Eurosummen für einen Stehplatz anfallen. Das größte Stadion des Landes in der Hauptstadt Port-au-Prince, fasste vor dem <a title="Help in Haiti" href="http://www.help-ev.de/haiti.html?&amp;L=0">Erdbeben</a> einmal um die 10.000 Zuschauer, wird allerdings seitdem immer noch als Notunterkunft für Haitianer ohne Obdach genutzt, sodass dort kein Spielbetrieb stattfinden kann.</p>
<p>Eine Woche nach meiner Rückkehr im April 2011 nach Deutschland, bekam ich direkt wieder die andere Art des Fußballs zu Gesicht. Wie es sich für den modernen Fußball in Mitteleuropa gehört, wird auch mal brav über 50 Euro für ein Bundesliga-Ticket gezahlt. Der FC Chelsea kaufte sich kurzerhand Fernando Torres für schlappe 58 Mio. Euro und bei anderen Vereinen werden dramatische Notstandsszenarien ausgemalt, wenn man eine Saison in der Europa League und nicht in der Champions League vertreten ist. Das bei diesem ganzen Spiel die Basis für das einfache Volk zu Gunsten irgendwelcher milliardenschwerer Kommerzialisierungen in Gefahr gerät, kommt zumeist nicht zur Geltung.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/fussball-haiti/1105_haiti_fussball4.jpg" title="Matthias übt sich als Torhüter mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft." class="thickbox" rel="singlepic381" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/381__240x240_1105_haiti_fussball4.jpg" alt="1105_haiti_fussball4" title="1105_haiti_fussball4" />
</a>
Es gibt auch Menschen, die schon glücklich sind, wenn sie einen brauchbaren Ball anstatt einer Plastikflasche zum Kicken haben. Und im glücklichen Fall, dass es in Petit-Goâve am 28. Mai tagsüber Strom und dazu noch ein TV-Signal geben wird, werden sicher wieder mehrere Dutzend Fußballbegeisterte das Finale der Champions League auf einem 15“ Röhrenfernsehen verfolgen und die neuesten Spielzüge der beiden besten Teams Europas beobachten. Für manche von ihnen bedeutet der Fußball sogar mehr, als ein festes Dach über dem Kopf zu haben.</p>
<p><em>Fußballfan Matthias Ziegert, 22,  machte seinen Zivildienst in Bonn bei Help &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe e.V. und war danach für ein langfristiges Praktikum auf Haiti.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/haiti-fusball-ohne-champions-league-und-bierdusche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bei den Help-Projekten in Simbabwe: Teil 2</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-2/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgitte Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Waisenhaus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=870</guid>
		<description><![CDATA[Im simbabwischen Distrikt Centenary führt Help neben der Ausstattung von ländlichen Kliniken mit Medikamenten und medizinischem Material ein Ernährungssicherungsprogramm durch. 2.000 Familien werden mit standortgerechtem Saatgut, Dünger, Süßkartoffelsetzlingen und einem intensiven Training unterstützt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_09.jpg" title="In einem Waisenhaus in Bulawayo." class="thickbox" rel="singlepic390" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/390__240x240_1105_sim_09.jpg" alt="1105_sim_09" title="1105_sim_09" />
</a>
Mein weiteres Programm führt mich zu einem Waisenhaus. 67 Kinder, Mädchen und Jungs, leben hier und sind entweder Voll- oder Halbwaise. Es sind Schulferien, aber kein Kind wurde von seiner Familie abgeholt, um wenigstens ein paar Tage dort zu verbringen. Die Familien können sich keinen zusätzlichen „Esser“ leisten. Liebevoll kümmern sich freiwillige Helfer um die Waisen. Ich schäme mich fast, wenn ich an meine Kinder denke, denen es an nichts fehlt. Hier fehlt es an allem, ich sehe hergerichtete Teller für eine Zwischenmahlzeit: Trockenes Brot.<span id="more-870"></span></p>
<p>Help versucht im Rahmen eines vom<a title="BMZ" href="http://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank"> Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit</a> geförderten Projektes die Not mit monatlichen Nahrungsmittellieferungen ein wenig zu lindern. Der an die Küche grenzende Vorratsraum hat noch viel Platz. Ich sehe lediglich das Maismehl, Öl, Salz und die Bohnen, die sie von uns erhalten. Doch es beschwert sich keiner, sondern mit dem Wenigen, was sie haben, versuchen sie den Kindern ein zu Hause zu geben. Ich denke an die vielen Spielsachen, die auf meinem Speicher verstauben, während die Kinder mit einem platten Fußball spielen. Die etwa 30 Mädchen müssen sich einen großen Schlafraum und zu zweit ein Bett teilen. Die Wasserversorgung ist marode und müsste dringend repariert werden, doch dazu fehlt das Geld. Mit dem Verkauf von Hühnern, Eiern und Gemüse versucht das Waisenhaus ein wenig Einkommen zu erzielen.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_08.jpg" title="Hier wird das Sorghum gemahlen." class="thickbox" rel="singlepic389" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/389__320x240_1105_sim_08.jpg" alt="1105_sim_08" title="1105_sim_08" />
</a>
Mein letzter Besuch während dieser Reise führt mich in den Distrikt Centenary. Dort arbeiten wir seit vielen Jahren und versuchen auf vielfältiger Weise die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen zu verbessern. Neben der Ausstattung von ländlichen Kliniken mit Medikamenten und medizinischem Material führt Help dort ein Ernährungssicherungsprogramm durch. 2.000 Familien werden mit standortgerechtem Saatgut, Dünger, <a title="Süßkartoffel als Erfolgsrezept" href="http://www.help-ev.de/simbabwe_suesskartoffel.html?&amp;L=0" target="_blank">Süßkartoffelsetzlingen</a> und einem intensiven Training unterstützt. Die diesjährige Ernte wird unterschiedlich ausfallen. Die Regenfälle waren auch hier schlecht verteilt, so dass mit Einbußen zu rechnen ist. Endgültige Ergebnisse werden erst in ein paar Wochen vorliegen. Aus meinen Gesprächen mit den dort lebenden Menschen, jedoch, lässt sich ableiten, dass die Ernte nicht zur Ernährungssicherung reichen wird. Zusätzlich haben Schädlinge einen Teil der Ernte aufgefressen. Für viele Menschen bedeutet dies, dass sie Mühe haben werden, ihre tägliche Ernährung bis zur nächsten Ernte zu sichern. Dies führt dazu, dass sie ihr zurückbehaltenes Saatgut für die nächste Pflanzperiode u.U. verzehren werden und auch im nächsten Jahr Unterstützung brauchen werden.</p>
<p>Ich fahre nach Harare zurück, von wo ich nach Deutschland zurückkehren werde.</p>
<p><a title="Bei den Help-Projekten in Simbabwe: Teil 1" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-1/">Hier geht zum Teil 1 des Berichtes</a>.</p>
<p><em>Birgitte Schulze arbeitet seit 20 Jahren für Help und  betreut seit 1992 die Projekte von Help in Simbabwe.</em></p>
<p><strong>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-54-870">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-2/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-382" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_01.jpg" title="Rinder steigen aus einem Diptank, das Bad desinfiziert die Tiere, bspw. werden dadurch Zecken getötet." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_01" alt="1105_sim_01" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_01.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-383" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_02.jpg" title="Rinder steigen aus einem Diptank; das Bad desinfiziert die Tiere, bspw. werden dadurch Zecken getötet." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_02" alt="1105_sim_02" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_02.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-384" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_03.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_03" alt="1105_sim_03" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_03.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-385" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_04.jpg" title="Ein reparierter Brunnen." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_04" alt="1105_sim_04" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_04.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-386" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_05.jpg" title="Die drei erfolgreichsten Kleinbauern der Zielgruppe wurden prämiert. Hier freut sich einer der Gewinner." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_05" alt="1105_sim_05" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_05.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-387" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_06.jpg" title="Sorghum. Teilauschnitt eines Bildes von Help-Mitarbeiterin Widi Hadiati, die damit einen Fotowettbewerb von FAO Simbabwe gewann." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_06" alt="1105_sim_06" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_06.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-388" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_07.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_07" alt="1105_sim_07" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_07.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-389" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_08.jpg" title="Hier wird das Sorghum gemahlen." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_08" alt="1105_sim_08" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_08.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-390" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_09.jpg" title="In einem Waisenhaus in Bulawayo." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_09" alt="1105_sim_09" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_09.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-391" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_10.jpg" title="Feld mit Süßkartoffeln." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_10" alt="1105_sim_10" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_10.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>

</strong><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bei den Help-Projekten in Simbabwe: Teil 1</title>
		<link>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-1/</link>
		<comments>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgitte Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Mais]]></category>
		<category><![CDATA[Sadza]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Sorghum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.help-ev.de/blog/?p=868</guid>
		<description><![CDATA[Help - Hilfe zur Selbsthilfe führt mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit Programme durch, um die Menschen nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern v.a. mit standortgerechtem Saatgut und entsprechendem Training in die Lage zu versetzen, sich in Zukunft selbstständig zu ernähren und darüber hinaus durch Verkauf eines Teiles ihrer Ernten ein kleines Einkommen zu verschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_07.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic388" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/388__240x240_1105_sim_07.jpg" alt="1105_sim_07" title="1105_sim_07" />
</a>
Seit vielen Jahren komme ich regelmäßig für Help nach Simbabwe, um unsere Projekte dort zu besuchen. Schaue mir die Fortschritte an und habe einen regen Austausch mit meinen Kollegen und Kolleginnen dort, die Tag für Tag unermüdlich im Einsatz sind. Neben ihrer täglichen Arbeit haben sie auch dieses Mal für mich ein Programm zusammengestellt, um die Entwicklungen in den Help-Projekten zu begutachten.<span id="more-868"></span></p>
<p>Es geht zunächst in den Distrikt Gutu, einem der trockensten Gegenden <a href="http://www.help-ev.de/simbabwe.html" target="_blank">Simbabwes</a>. Dort führen wir mit Unterstützung des <a href="http://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank">Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit</a> zwei Programme durch, um die Menschen dort nicht nur (vorübergehend) mit Nahrungsmitteln, sondern vor allem mit standortgerechtem Saatgut und entsprechendem Training in die Lage zu versetzen, sich in Zukunft selbstständig zu ernähren und darüber hinaus durch Verkauf eines Teiles ihrer Ernten ein kleines Einkommen zu verschaffen. Simbabwer lieben ihren „Sadza“, den Maisbrei, den sie täglich essen und oftmals die einzige Ernährung ist, die sie haben. Doch in Gutu ist aufgrund der klimatischen Bedingungen Maisanbau nicht sehr vielversprechend. Wir haben Sorghumsaatgut, eine Hirsenart, verteilt.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_06.jpg" title="Sorghum. Teilauschnitt eines Bildes von Help-Mitarbeiterin Widi Hadiati, die damit einen Fotowettbewerb von FAO Simbabwe gewann." class="thickbox" rel="singlepic387" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/387__240x240_1105_sim_06.jpg" alt="1105_sim_06" title="1105_sim_06" />
</a>
Es ist jetzt Erntezeit und ich sehe, die Sorghumpflanzen werden gute Erträge bringen. Sorghum ist trockenresistenter als Mais, dennoch wird auch weiterhin Mais angebaut. Es ist trotz der Trainingseinheiten, die wir durchführen, sehr schwierig, die Menschen davon zu überzeugen, auf ihren geliebten Mais zu verzichten. Aber die Maispflanzen tragen auch dieses Jahr aufgrund von schlecht verteilten Regenfällen kaum Früchte. Der größte Skeptiker ist damit überzeugt und ich frage eine Familie, ob sie schon einmal Sadza aus Sorghum gemacht haben. Sie verneinen, aber fügen hinzu, dass sie das jetzt tun werden, dann sie haben keinen oder kaum Mais ernten können, um ihre Familie bis zur nächsten Ernte zu ernähren. Darüber hinaus haben sie Erdnusssaatgut, Dünger und <a href="http://www.help-ev.de/simbabwe_suesskartoffel.html?&amp;L=0" target="_blank">Süßkartoffelsetzlinge</a> erhalten. Die Ernten werden auch hier gut sein und zu einer reichhaltigeren Ernährung beitragen. Die Überschüsse werden sie verkaufen können, um andere Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen und die Schulgebühren für ihre Kinder zu zahlen.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_02.jpg" title="Rinder steigen aus einem Diptank; das Bad desinfiziert die Tiere, bspw. werden dadurch Zecken getötet." class="thickbox" rel="singlepic383" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/383__240x240_1105_sim_02.jpg" alt="1105_sim_02" title="1105_sim_02" />
</a>
Am nächsten Tag besuche ich ein weiteres Projekt  von Help im  Distrikt Gutu. Wir werden dort 300 vorhandene Brunnen reparieren,  Solarenergie für die Brunnen an Schulen und Kliniken installieren und  sogenannten Diptanks, ein Desinfektionsbad, rehabilitieren, um das Vieh,  des Bauern höchsten Gutes, gegen Krankheiten zu schützen. Ich bemerke  viele Jungtiere, ein sicheres Zeichen für die Gesunderhaltung. An den  Brunnen herrscht reges Treiben, Frauen waschen ihre Wäsche, sie sind  froh, dass sie nun nicht mehr viele Kilometer bis zum nächsten  funktionierenden Brunnen zurücklegen müssen. Es bleibt ihnen somit mehr  Zeit für ihre Feldarbeit, die in Simbabwe überwiegend von Frauen  geleistet wird.</p>
<p>
<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_04.jpg" title="Ein reparierter Brunnen." class="thickbox" rel="singlepic385" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/cache/385__240x240_1105_sim_04.jpg" alt="1105_sim_04" title="1105_sim_04" />
</a>
Auf meinem weiteren Weg geht es nach Bulawayo, wo  ich am späten Nachmittag ankomme. Am nächsten Morgen erwartet mich eine  lange Menschenschlange, die ihre Monatsrationen an Nahrungsmitteln  abholen. Allesamt sind sie HIV-positiv und befinden sich in  antiretroviraler Therapie. Zur Unterstützung dieser Therapie brauchen  sie dringend eine ausgewogene Ernährung, die sie sich selbst nicht  leisten können. Das Help-Paket besteht aus Maismehl, Bohnen, Öl und  Salz. Oftmals sind die Patienten selbst zu schwach zu kommen und  schicken ein Familienmitglied. Kombiniert werden diese freien  Verteilungen mit Projekten zur Einkommensschaffung, um denjenigen, die  in der Lage sind zu arbeiten, eine kleine Einnahmequelle zu verschaffen.</p>
<p><a title="Bei den Help-Projekten in Simbabwe: Teil 2" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-2/">Hier gehts zu Teil 2 des Simbabwe-Berichtes</a>.</p>
<p><em>Birgitte Schulze arbeitet seit 20 Jahren für Help und betreut seit 1992 die Projekte von Help in Simbabwe.</em></p>
<p><strong>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-54-868">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-1/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-382" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_01.jpg" title="Rinder steigen aus einem Diptank, das Bad desinfiziert die Tiere, bspw. werden dadurch Zecken getötet." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_01" alt="1105_sim_01" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_01.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-383" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_02.jpg" title="Rinder steigen aus einem Diptank; das Bad desinfiziert die Tiere, bspw. werden dadurch Zecken getötet." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_02" alt="1105_sim_02" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_02.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-384" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_03.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_03" alt="1105_sim_03" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_03.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-385" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_04.jpg" title="Ein reparierter Brunnen." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_04" alt="1105_sim_04" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_04.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-386" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_05.jpg" title="Die drei erfolgreichsten Kleinbauern der Zielgruppe wurden prämiert. Hier freut sich einer der Gewinner." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_05" alt="1105_sim_05" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_05.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-387" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_06.jpg" title="Sorghum. Teilauschnitt eines Bildes von Help-Mitarbeiterin Widi Hadiati, die damit einen Fotowettbewerb von FAO Simbabwe gewann." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_06" alt="1105_sim_06" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_06.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-388" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_07.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_07" alt="1105_sim_07" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_07.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-389" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_08.jpg" title="Hier wird das Sorghum gemahlen." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_08" alt="1105_sim_08" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_08.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-390" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_09.jpg" title="In einem Waisenhaus in Bulawayo." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_09" alt="1105_sim_09" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_09.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-391" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/1105_sim_10.jpg" title="Feld mit Süßkartoffeln." class="thickbox" rel="set_54" >
								<img title="1105_sim_10" alt="1105_sim_10" src="http://www.help-ev.de/blog/wp-content/gallery/simbabwe-2011/thumbs/thumbs_1105_sim_10.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>

</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.help-ev.de/blog/allgemein/bei-den-help-projekten-in-simbabwe-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

