Im westafrikanischen Burkina Faso haben schwere Regenfälle im September zu verheerenden Überschwemmungen geführt. 200.000 Menschen wurden durch die Fluten obdachlos, acht Tote sind zu beklagen. Besonders betroffen war die Hauptstadt Ouagadougou. Auch im benachbarten Niger sind 7.000 Haushalte von den Fluten betroffen. Help konnte sofort reagieren, da wir in beiden Ländern bereits seit Jahren arbeiten. Unterstützt vom Auswärtigen Amt, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Neuapostolischen Kirche karitativ (NAK) versorgte Help in Burkina Faso 2.200 Familien mit Überlebenspaketen. Außerdem erhalten 1.100 schwanger und stillende Frauen Zusatznahrungsmittel.
In der nigrischen Stadt Agadez kümmert sich Help um die Versorgung von 400 Familien mit dringend benötigten Lebensmitteln.
Unsere Kollegen Kristina Rauland (Burkina Faso) und Gregor Werth (Niger) haben uns Bilder der Zerstörungen geschickt.
Die Flut mit 160 Litern Wasser pro Quadratmeter traf Ougadougou überraschend am 1. September. Heute bietet sich ein Bild der Zerstörung.
Die einfachen Lehmhäuser hielten den Wassermassen nicht stand. Ganze Stadtteile wurden dem Erdboden gleich gemacht.
200.000 Menschen sind in Burkina Faso obdachlos. In ihren zerstörten Häusern suchen sie nach ihrem Hab und Gut.
Viele Menschen sind in Schulen und anderen Notunterkünften untergekommen. HELP verteilt hier dringend benötigte Hilfsgüter wie Nahrungsmittel und Hygieneartikel an 2.000 Familien.
Nur ein Baum bietet Schatten vor der heißen afrikanischen Sonne. Auch diese Familie hat ihr Haus verloren.
Die Großen versuchen, in den Trümmern einen Rest ihres Hab und Guts wiederzufinden, die Kleinen versuchen, dem ganzen ein bisschen Spaß abzugewinnen...
Nur Trümmer blieben auch von diesem Stadtteil übrig. Unsere Koordinatorin Kristina Rauland schreibt heute per E-mail: "Es ist haarsträubend."
Auch in Agadez in Niger eine ähnliches Bild der Zerstörung. Hier sind 7.000 Haushalte betroffen.